Familiengeschichte · Arbeitsstand 23. September 2026

Familie Zeitler

Ein quellenkritischer Stammbaum von den frühen Zeitler-/Zeydler-Spuren im Vogtland bis zur Zeitler-Linie der Tanzermühle. Gesichertes, Wahrscheinliches und offene Hypothesen bleiben bewusst getrennt.
● stark belegt / gesichert– – wahrscheinlich / starke Sekundärquelle··· Hypothese / Verbindung offen

Arbeitsstammbaum Zeitler

Die gestrichelten und gepunkteten Übergänge sind keine behaupteten Abstammungen. Sie zeigen lediglich, wo die Forschung derzeit mögliche Verbindungen prüft.

Michel Zeydler Verbindung offen

Elster · 1542

In einer Steuerliste von 1542 als Einwohner von Elster genannt. Sehr früher regionaler Namensträger, aber bislang ohne genealogische Brücke zur späteren Familie in Grün.

Forschungswert: hoch für die regionale Namenskontinuität, niedrig als direkter Vorfahr.

Erhart Zeitler Verbindung offen

Hammermühl bei Haslau/Hazlov · Heirat 19.11.1628

Verheiratet mit Magdalena, Tochter des verstorbenen Jacob Nickerlein aus Ottengrün. Der räumliche Bezug zum späteren Zeitler-Gebiet ist stark; eine Verbindung zu Michael ist noch nicht bewiesen.

Mögliche ältere regionale Linie; Primärquelle bzw. exakte Abschrift weiter zu prüfen.

Michael Zeitler sehr wahrscheinlich / stark sekundär belegt

Grün / Doubrava · Tischlermeister, Maler, Kunsthandwerker

Mehrere regionalhistorische Quellen nennen ihn ausdrücklich als Vater Johann Simons. Werke sind 1702/03, 1710, 1717 und 1730 nachweisbar. Eine Geburt etwa 1660–1675 ist nur eine Altersabschätzung; der Tod 1739 ist wahrscheinlich, aber noch primär zu verifizieren.

Mutter Johann Simons / Ehefrau Michaels: bislang nicht sicher identifiziert.

Johann Simon Zeitler Person und Werk gesichert

* 24.04.1704 Grün/Doubrava · † 20.07.1765 Tanzermühle

Holzschnitzer, Kunsttischler und Maler. Führte die Werkstatttradition des Vaters fort. Die Tanzermühlen-Abschrift nennt abweichend den 25.02.1766 als Todestag; bis zur Prüfung des Kirchenbuchs bleibt der Konflikt dokumentiert.

Michael wird mehrfach sekundär als Vater genannt. Der Taufeintrag von 1704 soll Eltern und Mutter noch primär bestätigen.

Anna Magdalena Ramich stark sekundär belegt

* 21.09.1713 · ⚭ 17.01.1731 Johann Simon Zeitler · † 29.04.1790

Tochter des Tanzermüllers Caspar Ramich und Maria Catharina Hübschmann. Nach dem kinderlosen Tod ihres Bruders Carl Friedrich Ramich 1753 fiel die Mühle an sie. Die ältere Angabe „1737“ zur Heirat wird durch die neue Abschrift korrigiert.

Quelle: „Die Tanzermühle“, Abschrift nach Unterlagen des Vogtland-Museums. Der originale Traueintrag bleibt zu prüfen.
Die Abschrift nennt nach Johann Simons Tod seine Witwe und vier Kinder. Drei Söhne lassen sich derzeit benennen; ein viertes Kind ist noch nicht identifiziert.

Christian Nicol Zeitler Sohnschaft stark sekundär belegt

ältester Bruder Joseph Adams · † 22.03.1801

Übernahm die Mühle nach dem Tod seines jüngeren Bruders Joseph Adam. Heiratete am 01.03.1775 Beata Sophia Gottfried, die am 12.04.1804 starb.

Die Abschrift nennt ihn als ältesten Bruder des ausdrücklich als Sohn Johann Simons bezeichneten Joseph Adam. Christian Nicol und Christian Jakob sind zwei verschiedene Personen.

Christian Jakob Zeitler Sohn sekundär belegt

* 15.10.1737 Grün · Tischler und Altar-/Möbelschnitzer

Das 1999 erschienene Buch „Berühmte Vogtländer“, Band II, nennt ihn als Sohn Johann Simons. Er erlangte das Meisterrecht in der väterlichen Werkstatt und wohnte später in Oberreuth.

Taufe und weitere Lebensdaten sind noch in Primärquellen zu sichern.

Joseph Adam Zeitler Sohnschaft stark sekundär belegt

dritter und jüngster Sohn · † 24.06.1784

Heiratete am 28.04.1768 Anna Magdalena Hübschmann und übernahm am 17.08.1768 gemeinsam mit seiner Mutter die Mühle. Mindestens drei Kinder sind überliefert, darunter Johann Gottlob.

Die Nachlassbände 30018 Nr. 1257/1258 sollen Ehefrau, Kinder, Geschwister und Besitzübergang im Original bestätigen.
Die belegte Hauptlinie setzt sich über Christian Nicol fort. Die folgenden Verwandtschaftsangaben stehen ausdrücklich in der Tanzermühlen-Abschrift und werden noch an den genannten Originalakten geprüft.

Johann Christoph Zeitler einziger Sohn ausdrücklich genannt

Übernahme zwischen 1801 und 1804 · † 16.02.1831

Einziger Sohn Christian Nicols und Beata Sophia Gottfrieds. Heiratete am 10.09.1801 Anna Maria Rossbach. Die Mühle brannte 1811 vollständig nieder. Er hinterließ seine Witwe und sechs Kinder.

Die Ehefrau heißt später in derselben Abschrift Anna Sophie geb. Rossbach; diese Vornamensabweichung muss der originale Eintrag klären.

Carl August Zeitler I ältester Sohn ausdrücklich genannt

gemeinsamer Besitzer ab 25.07.1836

Ältester Sohn Johann Christophs. Heiratete am 20.04.1836 Friederike Wilhelmine Dietzel. Übernahm die Mühle gemeinsam mit Carl Friedrich Roth, der am 28.10.1836 seine Schwester Johanne Sophie Zeitler heiratete.

Die Archivnennung „August Zeidler und Friedrich Roth“ von 1858/61 passt zu diesem Besitzerpaar; die Originalurkunde soll Schreibweise und Identität bestätigen.

Carl Theodor Zeitler Sohn und Besitzer ausdrücklich genannt

Mitbesitzer ab 1875 · Alleinbesitzer ab 1882 · † 16.03.1895

Sohn Carl Augusts I. Kaufte die Mühle am 09.07.1875 gemeinsam mit Carl Louis Roth; beide wurden am 04.12.1875 ins Grundbuch eingetragen. Seine Witwe Emilie geb. Groh führte die Mühle bis zu ihrem Tod am 04.04.1904 weiter.

Die Abschrift nennt zwei in Plauen geborene Söhne: Otto (* 1870) und Carl August (* 1872).

Carl August Zeitler II Abstammung und Besitzfolge stark belegt

* 26.07.1872 Plauen · † Januar 1951 · Alleinbesitzer ab 1919

Sohn Carl Theodors. Kaufte die Mühle 1919 aus der seit 1904 bestehenden Erbengemeinschaft. 1924 als Mühlenbesitzer und stellvertretender Bürgermeister belegt. Verpachtete 1931 Teilbetriebe an seine Söhne Kurt und Otto.

Der Todestag wird mit 13. und 30.01.1951 angegeben. Der genaue Tag bleibt offen.

Marie Alma Zeitler geb. Ebert Kirchenbuchauskunft

* 07.11.1875 · ⚭ 31.08.1897 Carl August Zeitler · † 05.07.1954

Die Kirchenbuchauskunft von 2015 nennt sie und Carl August als Eltern von Kurt, einem noch nicht identifizierten zweiten Kind, Karl Theodor und Otto.

Private Familienblätter nennen abweichend Gretl und Fritz, lassen jedoch den im Taufbuch belegten Karl Theodor aus. Diese Angaben bleiben ungeklärt.
Im Taufbuch sind vier Kinder gezählt. Das zweite Kind ist noch unbekannt. Ein dort nicht gefundener „Fritz“ und die vor der Ehe geborene „Gretl“ werden erst nach weiterer Prüfung aufgenommen.

Karl Otto Kurt Zeitler Taufbuchauskunft und Pachtvertrag

* 30.10.1897 · erstes Kind · Pächter ab 1931

Sohn Carl Augusts II und Marie Alma Eberts. Erhielt 1931 Mahlmühle und Bäckerei in Pacht. Der Adressbucheintrag von 1929/30 passt zu seinem Bäckerei- und Mühlenbetrieb.

Der Pachtvertrag bezeichnet Kurt und Otto ausdrücklich als Söhne des Mühlenbesitzers Carl August Zeitler.

Karl Theodor Zeitler Taufbuchauskunft

* 14.01.1899 · drittes Kind und zweiter Sohn

Die Kirchenbuchauskunft von 2015 identifiziert ihn als Sohn Carl Augusts II und Marie Alma Eberts. Sein weiterer Lebensweg gehört noch zur offenen Forschung.

Nicht mit seinem Großvater Carl Theodor Zeitler († 1895) verwechseln.

Otto Zeitler Taufbuchauskunft und Pachtvertrag

* 13.05.1900 · † 24.11.1960 · Pächter ab 1931

Viertes Kind und dritter Sohn Carl Augusts II und Marie Alma Eberts. Erhielt 1931 Schneidemühle und Landwirtschaft in Pacht. Der Adressbucheintrag 1929/30 nennt ihn als Prokuristen in Görnitz.

Die Flucht 1949 und die spätere Betriebs- und Besitzgeschichte stammen aus einer privaten Familienchronik und werden getrennt von den Primärbelegen geführt.

Johanne Zeitler geb. Spranger Familienunterlagen

* 1910 · † 22.01.1997

Tochter von Paul Spranger und Martha Höfer. Für den Geburtstag erscheinen 26.01. und 26.02.1910; bis zur Prüfung einer Urkunde wird nur das Jahr verwendet.

Die Namen der Eltern sind in mehreren Familienunterlagen übereinstimmend überliefert.

Sohn Otto Zeitlers (* 1900) Familienüberlieferung

später Eigentümer des Stammgrundstücks

Nach der Wiedervereinigung entstand eine zweite Erbengemeinschaft. Nach deren Auflösung übernahm er das Stammgrundstück. Seine Kinder werden auf dieser öffentlich teilbaren Seite nicht namentlich genannt.

Quelle: private Familienchronik und Familienüberlieferung.

Heutige Familiengeneration Familienwissen

Stammgrundstück weiterhin im Familienbesitz

Heute besitzt ein Enkel von Otto (* 1900) das Stammgrundstück. Lebende Familienmitglieder werden auf der öffentlich teilbaren Seite nicht namentlich aufgeführt.

Spranger- und Höfer-Linie

Die privaten Familienblätter führen die Eltern von Johanne sowie die mütterliche Höfer-/Ziegner-Linie zwei weitere Generationen zurück. Ihre Angaben sind Arbeitsgrundlage und noch an Kirchen- oder Personenstandsregistern zu prüfen.

Louis Bernhard Spranger Familienunterlagen

* 21.07.1863 Untereichigt · † 20.03.1948 Oberhermsgrün

Heiratete am 12.11.1885 Antonie Ernestine Schuster. Ein Sohn Paul ist in der Zusammenstellung genannt.

Antonie Ernestine Spranger geb. Schuster Familienunterlagen

* 29.11.1859 Ebersbach · † 16.09.1952 Dreihöf

Ab 19.02.1919 in einer privaten Abschrift der Besitzfolge der Gaststätte Dreihöf als Eigentümerin geführt.

Paul Spranger Familienunterlagen

* 19.05.1886 Oelsnitz · † 04.10.1952 Plauen

Sohn von Louis Bernhard und Antonie Ernestine. Ab 31.08.1922 in der Dreihöf-Besitzfolge als Paul Bernhard Spranger genannt.

Martha Spranger geb. Höfer Sterbedatum widersprüchlich

* 26.12.1886 Dreihöf · † 13.01.1951 oder 05.05.1952

Ehefrau Paul Sprangers und Mutter von Johanne Zeitler. Beide Sterbedaten stehen in den Familienunterlagen; eine Urkunde muss den Widerspruch klären.

Eine undatierte private Ahnentafel stellt August Erhard Höfer und Martha Anna Ziegner als Eltern Martha Höfers dar. Der Verfasser des Blatts ist nicht genannt.

August Erhard Höfer private Ahnentafel

* 16.07.1858 Leubetha · ⚭ 10.10.1885 Oelsnitz · † 06.07.1924

Strickmaschinenbesitzer; als Vater Martha Höfers eingeordnet. Eine handschriftliche Fassung lässt den zweiten Vornamen auch als „Bernhardt“ lesen.

Die maschinenschriftliche Ahnentafel nennt „August Erhard“. Beerdigung am 09.07.1924 in Oelsnitz.

Martha Anna Ziegner private Ahnentafel

* 27.06.1868 Hundsgrün (Lochhäuser) · † 28.01.1935 Unterhermsgrün

Heiratete am 10.10.1885 in Oelsnitz August Erhard Höfer und wird als Mutter Martha Höfers eingeordnet.

Beerdigung am 01.02.1935 in Oelsnitz.
Eltern von August Erhard Höfer

Georg Karl Höfer Sterbedatum widersprüchlich

* 30.09.1822 Leubetha · ⚭ 27.04.1843 Unterwürschnitz · † 17.02.1861 oder 10.06.1884

Landwirt in Leubetha. Zwei Abschriften derselben privaten Ahnentafel nennen verschiedene Sterbedaten.

Der 17.02.1861 ist zugleich als Todestag seiner Ehefrau eingetragen und könnte beim Abschreiben doppelt übernommen worden sein.

Christiane Sophie Schmerling private Ahnentafel

* 21.10.1818 Oberwürschnitz · ⚭ 27.04.1843 · † 17.02.1861 Leubetha

Ehefrau Georg Karl Höfers und in der Ahnentafel als Mutter August Erhard Höfers geführt.

Eltern von Martha Anna Ziegner

Friedrich August Ziegner private Ahnentafel

* 24.09.1839 Raschau · † 16.04.1887 Unterhermsgrün

Bahnwärter; laut Ahnentafel durch einen Unfall gestorben. Das Heiratsjahr ist auf der Vorlage nicht sicher lesbar.

Henriette Christiane Bahnmann private Ahnentafel

* 14.01.1845 Eichigt · † 12.08.1903

Ehefrau Friedrich August Ziegners und in der Ahnentafel als Mutter Martha Anna Ziegners geführt.

Die Schreibweise des Geburtsnamens und der Sterbeort sollen im Originalregister kontrolliert werden.
Die älteren Spranger-Funde von 1790 und 1810 sind weiterhin nicht mit Louis Bernhard Spranger verbunden.

Johann Gottfried Spranger Person/Akte belegt

Görnitz · 1790

Beantragte die erbliche Überlassung einer Wiese bei der Schmelzhütte oberhalb Oelsnitz. Verbindung zur späteren Spranger-Linie offen.

Georg Friedrich Spranger Person/Akte belegt

Lehnbrief · 1810

Für ihn liegt ein Lehnbrief in derselben Akte vor. Eine direkte Beziehung zu Johann Gottfried und zur späteren Linie ist noch nicht bewiesen.

Besitzlinie der Gaststätte Dreihöf

Private Abschriften einer Grundbuchchronik dokumentieren Gebäude, Schankrecht, Eigentümerwechsel und Rückübertragung. Die genannten Grundbucheinträge sollten im Original geprüft werden.

1853Gaststätte bereits vorhanden, damals in einem anderen Gebäude; Schank-, Beherbergungs- und Tanzmusikrecht laut Registrat vom 27.06.1853.
1877Robert Schlitter erwirbt den Besitz und errichtet das heutige Gebäude. Eine Fassung nennt ihn Rudolph Robert Schlitter.
1895Am 09.12. Übergang an Julius Richard Wöllner.
1898Am 10.11. Übergang an Christian Louis Müller.
1906Am 05.03. wird Gastwirt Friedrich August Zenker eingetragen.
1910Ab 24.10. Linda Frieda Zenker.
1919Ab 19.02. Antonie Spranger.
1922Ab 31.08. Paul Bernhard Spranger.
1953Ab 09.02. Eigentum des Volkes.
1992Rückübertragung am 16.11. an Johanne Zeitler geb. Spranger; weiterer familieninterner Übergang am 28.12.
1998/99Umbau von 1998 bis November 1999; Wiedereröffnung im November 1999.

Besitzlinie der Tanzermühle

Die Mühle ist ein besonders wertvoller genealogischer Anker, weil Erb-, Kauf- und Grundakten die Familienfolge oft besser dokumentieren als Namenslisten.

1542Hans Roeselmüller auf der oberen beziehungsweise Zwittermühle.
1600Salomon Geigenmüller auf der Tanzermühle nachgewiesen.
1699Verkauf an Caspar Ramich; Beginn der Ramich-Linie.
1741Nach Caspar Ramich übernehmen Johann Caspar und Friedrich.
1749Beide Brüder ertrinken; Carl Friedrich Ramich erbt.
1753Nach Carl Friedrichs Tod fällt die Mühle an Anna Magdalena Zeitler geb. Ramich.
1768Joseph Adam übernimmt mit seiner Mutter am 17. August.
1784–90Joseph Adam stirbt; sein ältester Bruder Christian Nicol übernimmt.
1801–04Johann Christoph folgt als einziger Sohn Christian Nicols.
1811Vollständiger Brand der Mühle durch Selbstentzündung.
1831/36Nach Johann Christoph: Carl August I und Carl Friedrich Roth gemeinsame Besitzer.
1875/82Carl Theodor mit Carl Louis Roth; ab 1882 allein.
1895–1904Witwe Emilie führt die Mühle; danach Erbengemeinschaft.
1919Carl August II kauft die Mühle aus der Erbengemeinschaft.
1931Pacht an die Söhne Kurt und Otto, nach Betriebsteilen getrennt.
1949/50erFamilie verlässt die Mühle; später Enteignung.
1985Mühle, Sägewerk, Nebengebäude und Mühlgraben laut Familienchronik beseitigt.
ab 1990Rückübertragung und spätere Übernahme des Stammgrundstücks.

Quellenlage und Grenzen

Die Hauptlinie ist jetzt in einer detaillierten Abschrift belegt, die konkrete Kirchenbuch-, Lehn- und Grundbuchvorgänge nennt. Da die Abschrift keinen gesicherten Verfasser hat und nicht selbst die Originalurkunde ist, bleiben ihre Aussagen als starke Sekundärbelege gekennzeichnet. Unverändert offen sind die Verbindung von Michel Zeydler und Erhart Zeitler zu Michael sowie mehrere widersprüchliche Einzeltermine.

Wichtigste nächste Beweise

Die neue Besitzchronik macht die Suche konkret: Jetzt müssen die von ihr genannten Originale kontrolliert werden.

  1. Trauung 17.01.1731 und Tod 1765/1766: Ehe und widersprüchlichen Todestag Johann Simons klären.
  2. Belehnungen nach Johann Simons Tod und vom 17.08.1768: Witwe, vier Kinder und Übergang an Joseph Adam bestätigen.
  3. Nachlass Joseph Adam, 30018 Nr. 1257/1258: Kinder, Geschwister und Übergang an Christian Nicol sichern.
  4. Akten 1801–1804 und 1831/1836: Johann Christoph, sechs Kinder, Carl August I und Carl Friedrich Roth bestätigen.
  5. Kaufurkunden und Grundbücher 1875, 1882 und 1919: die weitere Vater-Sohn-Linie prüfen.
  6. Taufbuch Oelsnitz: unbekanntes zweites Kind von Carl August II und Marie Alma Ebert sowie die Angaben zu Gretl und Fritz klären.
  7. Personenstand Spranger/Höfer: abweichende Daten von Johanne, Martha und Georg Karl Höfer sowie die neue Höfer-/Ziegner-Ahnentafel prüfen.

Ausgewählte Quellen

Öffentliche und private Grundlagen der aktuellen Fassung. Die wichtigste neue Quelle ist eine Museums-Abschrift; ihre Aussagen bleiben bis zur Prüfung der Originale als starke Sekundärbelege gekennzeichnet.

  1. Vollständige Auswertung der Unterlagen vom 23.09.2026 und Ergänzung zum Ordner „dreihöf“.
  2. „Die Tanzermühle“, S. 1 bis S. 7 – Abschrift nach Unterlagen des Vogtland-Museums, Verfasser nicht gesichert.
  3. Pachtvertrag Carl August Zeitler mit seinen Söhnen Kurt und Otto.
  4. Kirchenbuchauskunft der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Oelsnitz vom 09.07.2015.
  5. Private Höfer-/Ziegner-Ahnentafel und Dreihöf-Besitzchronik.
  6. „Die Zeitler“ in „Berühmte Vogtländer“, Band II (1999).
  7. Oelsnitzer Stadtanzeiger 2015 – Johann Simon Zeitler und Familie
  8. Museum Aš – Michael Zeitler und Werke
  9. Sächsische Biografie – Johann Simon Zeitler
  10. Sächsisches Staatsarchiv – Stadtgericht Oelsnitz
  11. Sächsisches Staatsarchiv – Amtsgericht Oelsnitz
  12. Sächsisches Staatsarchiv – Amt Voigtsberg
  13. Staatsarchiv: Nachlass Josef Adam Zeitler, Band 1 (30018 Nr. 1257) und Band 2 (Nr. 1258); bislang nur die Katalogeinträge ausgewertet.
  14. Staatsarchiv: Tanzermühle, August Zeidler und Friedrich Roth (10002 Nr. 12773); Archivbeschreibung.
  15. Adorfer Grenzbote vom 07.08.1924: Karl August Zeitler als Mühlenbesitzer.
  16. Private Familienchronik und Familienüberlieferung aus dem Zweig Otto Zeitlers, übermittelt im September 2026.